Warum es schwerfällt Gutes zu tun

Gutes tun ist manchmal schwer
Ist Gutes so schwer?

Jeden Tag eine gute Tat!

So hieß es bereits bei den Pfadfindern. Doch nicht nur für diese sollte dieser Grundsatz ein wichtiger Teil des täglichen Lebens sein, sondern für uns alle. Wir leben in einer Gesellschaft in der es immer mehr um das Glück des Einzelnen anstatt das Wohl des großen Ganzen geht. Wir sehen die Leidenden, denen es noch schlechter geht als uns. Wir haben eine warme Wohnung mit einem Dach, welches uns vor Regen schützt. Wir haben ein kuscheliges Bett, in das wir uns jede Nacht legen und träumen können. Wir haben Geld auf der Bank, mit dem wir einkaufen gehen können wann immer wir wollen. All das und dennoch sind wir nicht bereit den Notleidenden zu helfen, weil es uns selbst ja „so schlecht geht“.

Du magst vielleicht schon merken, dass es heut ein etwas kritischer Artikel wird, denn ich spüre gerade am eigenen Leib, wie schwer es ist Gutes in der Welt zu tun. Nicht weil ich keinen Anfang finde, sondern weil ich vergebens Unterstützung suche. Alle reden dauernd davon, wie schlecht es in der Welt ist und wie viel Leid es gibt – doch sind wir bereit etwas dagegen zu unternehmen? Ich ja!

Der Stein des Anstoßes

Ich habe vor knapp zwei Wochen eine Charity-Challenge mit dem Namen „One Million Good Thoughts“ ins Leben gerufen. Mein Ziel ist es 1.000.000 Teilnehmer zu finden, die Lust haben auf eine Woche voller Wissen und Inspiration für ihre persönliche Entwicklung sowie mehr Lebensfreude und Leichtigkeit im Alltag. Eine Woche die dein Leben positiv verändern kann (sofern Du bereit bist) und dich mitnimmt auf eine Reise zu dir und deinem inneren Kind. Die Challenge sorgt dafür, dass Du…

  • … mehr über dich und deine innigsten Wünsche und Ziele erfährst
  • … morgens mit einem Lächeln auf den Lippen aufwachst
  • … dass Gefühl hast du würdest durch dein Leben tanzen
  • … die Kraft hast dich, dein Leben und die Welt positiv zu verändern

Außerdem spende ich € 1 für jeden Teilnehmer, der bei „OMGT“ mitmacht an wohltätige Zwecke wie z.B. die Stiftung Initiative Courage. Du findest, dass sich das gut anhört und das du auch gerne dabei sein möchtest? Dann warte, bis ich dir den Punkt erzähle, der mich zu dem heutigen Artikel animierte.

Was wäre dir dieses Projekt wert?

Da du nun weißt was „OMGT“ ist und welchen guten Zweck sie verfolgt, möchte ich dir ein paar Fragen stellen.Was wäre es dir wert jeden Tag mit einem Lächeln auf den Lippen aufzuwachen?Was wäre es dir wert zufriedener durch deinen Tag zu gehen?  Was wäre es dir wert die positiven Gedanken von 999.999 anderen Menschen mit in deinen Alltag zu nehmen und dich mit Gleichgesinnten austauschen zu können?

Ich hab diese Frage unangezweifelt so beantwortet: unbezahlbar! Und dann kam mir der Gedanke von teuren Mitgliederprogrammen, Monatsgebühren in High-Society-Clubs oder Onlinekursen, die viel versprechen aber wenig halten. Und immer wieder sind diese Dinge auf eine kleine Gruppe von Menschen beschränkt. Es gibt Limitierungen. Das will ich nicht, denn ich liebe die Vielfalt der Welt und will diese auch in den Menschen sehen und mich austauschen. Warum dann nicht mit 1.000.000 Menschen, die so ticken wie ich?!

Hinzu kommt, dass Lebensfreude für mich nie etwas war, dass nur Gutverdienern und Menschen, die es sich leisten können vorbehalten sein sollte. Deshalb wollte ich etwas schaffen, dass ANDERS ist und die Welt gleichzeitig positiv verändert. So ist die Idee geboren, dass ich JEDEM die Möglichkeit gebe teilzunehmen und das für € 2. Jetzt bist du erschrocken?  Erst redet er von Charity und er spendet, und dann muss ICH etwas dafür bezahlen? Das ist doch verwerflich, oder?

Die Welt, das bist auch DU!

Nachdem ich die Idee der Challenge überlegt und die Webseite sowie die Facebook-seite gebaut hatte, dachte ich der schwierigste Teil läge hinter mir. Eine Million Teilnehmer zu finden, schien mir keine große Herausforderung. Erst Recht nicht bei der Aussicht auf ein Leben mit mehr Lebensfreude und das für nur € 2 – wovon € 1 noch der Welt zu Gute kommt. Dann wurde ich eines besseren belehrt.

Kaum 2 Tage später wurden die ersten Stimmen laut, dass dieses Projekt reine Abzocke sei. Ich würde ja nur € 1.000.000 in einer Woche verdienen wollen. Ich sei unseriös. Und vieles mehr. Da will man der Welt helfen und muss sich beschimpfen lassen? Ich war am Boden zerstört.

Was ich mit diesen Anfeindungen gemerkt habe ist, dass JEDER möchte, dass diese Welt zu einem besseren Ort wird. Ja, wirklich jeder. ABER viele wollen nicht aktiv etwas dafür tun. Die Verantwortung wird abgegeben. Eigentlich müsste es heißen: „Jeder will, dass diese zu Welt zu einem besseren Ort wird, solang es die anderen machen!“. Wir haben vergessen, dass wir ALLE ein Teil dieser Welt sind. Wenn wir also wollen, dass sich diese Welt positiv verändert, müssen wir uns selbst positiv verändern. Wollen wir jedoch weiterhin lieber nur das Schlechte sehen und nörgeln, müssen wir uns auch damit abfinden, dass die Welt schlecht ist und es viel zu nörgeln gibt. Die Welt gibt dir, was Du haben willst. Was willst Du also lieber: Freude oder Leid?

Wo ist der Haken?

Es gibt keinen! Natürlich gibt es in dieser Welt Menschen, die große Behauptungen machen und die Sterne vom Himmel loben und dich vielleicht übers Ohr hauen. Es gibt Menschen die stehlen, lügen, betrügen und sich daraus einen Profit schlagen. Aber sollen diese Leute die Oberhand bekommen und dafür sorgen, dass die guten Projekte keine Chance haben? Ich sage NEIN! Und um dir das zu beweisen, lege ich auch alles offen was „One Million Good Thoughts“ angeht. Du willst beweise: Ok!

Ich bin für volle Transparenz

Gehen wir davon aus, dass ich mein Ziel von 1.000.000 Teilnehmern erreiche. Ich erhalte damit € 2.000.000. Von diesen werden 50% gespendet, womit die ersten € 1.000.000 weg sind. Von der restlichen € 1.000.000 – die Kritiker als mein Ziel und Verdienst ansehen – zahle ich € 380.000 an Steuern (19% auf 2 Million). Weitere € 350.000 gehen an Paypal (€ 0,35 pro Transaktion). Bleiben € 270.000 über, von denen ich noch weitere Kosten wie Newsletterprogramm, Domain, Kosten für Werbung, etc. abziehen muss. Am Ende wird der Betrag noch mit 40% Einkommenssteuern verringert. Sagen wir, mir bleiben am Ende € 100.000 über. Diese € 100.000 nutze ich zum Teil für mich aber auch dafür weitere soziale Projekte auf die Beine zu stellen, die dann wiederum Menschen helfen und eine kostengünstige Teilnahme erlauben. Das ist kein Geheimnis!

Siehst Du, ich wusste es!

Wenn es dich nun ärgert, dass ich schlussendlich doch noch Geld aus dem Projekt bekomme, dann bist du damit nicht alleine. Doch ist das gerechtfertigt und ich damit ein Betrüger? Nein, und damit schließe ich wieder beim heutigen Thema an.

Was mich maßlos ärgert ist, dass Leute sich darüber aufregen, dass ich Geld mit meinem Projekt verdiene. Tagtäglich unterstützen wir mit unserem Einkauf große Multinationale Firmen, die uns Produkte verkaufen – manche davon sogar ungesund, unnötig oder überteuert – und damit Milliardengewinne einfahren. Tun die auch nur ein Stück Gutes damit? Nein, alles wandert in die eigene Tasche. Einige von denen machen Dinge auf dieser Welt, die absolut schädlich sind und von denen wir gar nichts wissen. Kaufen wir dennoch deren Produkte ohne zu hinterfragen, was mit dem Geld passiert? Ja, und das TÄGLICH! Aber ich muss mich rechtfertigen für ein Projekt, dass 50% Spenden einfährt und mit denen ich weitere Projekte auf die Beine stelle?!

Außerdem ist es doch so, dass jede Aktion eine Art von Bezahlung/Gewinn auslöst. Du spendest Geld an eine wohltätige Organisation, diese bezahlt ihre Mitarbeiter davon und sie können ihre Arbeit für den guten Zweck fortsetzen. Du kaufst Produkte einer Firma und diese gewinnt daran und kann weitere Produkte produzieren. Du gehst arbeiten, damit Du deine Miete zahlen und von etwas leben kannst. Und meine Arbeit ist eben die Welt verändern und dafür brauche ich Geld für mich und meine Projekte. Ist doch vollkommen normal.

Mach es dir nicht schwer – mach es anderen leicht!

Wie bereits gesagt, suchen wir viel zu oft die Verantwortung für die Veränderung in anderen. Doch die Macht etwas zu verändern liegt in uns allen. Wir müssen lediglich dafür bereit sein! Das hier soll keine Werbeveranstaltung für mich und meine Challenge sein – auch wenn ich mich freue wenn du dabei sein möchtest – sondern ich möchte einen Anstoß zum Umdenken geben. Jeder sollte sich fragen, was er tun kann um die Welt ein kleines Stück besser zu machen. Dabei sollten wir nicht darauf schauen ob der Nachbar auch genauso viel macht und wenn nicht es auch lassen. Damit ist keinem geholfen. Wenn Du den ersten Schritt machst wird vielleicht auch dein Nachbar bald merken, was das Richtige ist. Wenn jeder vor seiner eigenen Haustür kehrt, dann ist es überall sauber. Und wer weiß, vielleicht kehren auch bald andere vor deiner Tür, wenn Du es gerade nicht kannst 😉

In diesem Sinne wünsche ich uns alle eine Welle des Umdenkens, ein Regenbogen voller bunter Projekte und einen kleinen Beitrag zum Großen und Ganzen. Du bist wundervoll und ich bin bereits dein größter Fan.

Alles Liebe

Alexander

Alexander Dahms

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