Das eine tun …ohne das andere zu lassen

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Vor einigen Tagen habe ich eine Ticker-Nachricht auf meinem Handy erhalten. Toni Garrn, 23 jähriges Topmodel aus Hamburg, unterstützt junge Frauen in Afrika. Sie fühle sich mit den Frauen in Burkina Faso verbunden und finde, unabhängig davon,  wo man geboren ist, sollen Mädchen frei darüber entscheiden dürfen, welchen Weg sie gehen wollen, ist in diesem Interview zu lesen.

Welche „Verbundenheit“ zieht prominente Persönlichkeiten, nach einem einzigen Besuch im Ausland, mit ihrer medialen und finanziellen Unterstützung ins Ausland?

In unserem eigenen Land leben viele Kinder und Frauen die seelisch und körperlich misshandelt werden. In einem kleinen Stadtteil in der Nähe von Hamburg mit wenigen Einwohner versuchen zwei Frauen, eine  Vollzeitstelle,  den Bedürfnissen von ca. 1.000 Frauen im Jahr, die dringend Unterstützung benötigen, gerecht zu werden. Dieses Frauenhaus kämpft in den Gemeinden hier vor Ort um 0,14 €uro pro Einwohner um den Grundbedarf an vergewaltigten und misshandelten Kindern und Frauen überhaupt nur decken zu können. Selbst dieser Betrag wird nicht überall von den Gemeinden an die Einrichtung überwiesen. Zudem finden jedes Jahr neue Verhandlungen über den Betrag statt, so dass sie sich dieses Betrages auch nicht sicher sein können.

Wie bekommen wir den Spagat zwischen Auslandsunterstützung und den dringend benötigten Hilfen vor unserer Haustür hier in Deutschland hin?

Es gibt hier in Deutschland sehr viele Mädchen und Frauen die nicht frei entscheiden dürfen, welchen Weg sie gehen wollen… es sind nicht nur Familien mit ausländischen Wurzeln.

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